Wandhydranten

Inhalt

DIN EN 671, Teil 3

jährliche Instandhaltung

  • Zugang, Beschilderung, Zustand, Normgerechtigkeit, Bedienbarkeit
  • Kontrolle der Wasserlieferung und des Fließdrucks an allen Schlauchanschlußeinrichtungen
  • Kontrolle das max. Betriebsdruckes
  • Schlauch (alle Ausführungen!) ausrollen, Sichtprüfung auf Länge und Beschädigungen unter vorhandenem Fließdruck Dichtheit, Funktion und Wasserlieferung prüfen, anschließend entleeren
  • bei Austausch nur zugelassene Bauteile verwenden
  • eventuell Verplombe
  • Anbringen eines Prüfvermerks
  • Eintragung im Prüfbuch

Messung nach DIN 14200

  • Wandhydrant Typ „F“ 9,5 mm = bei 0,3 MPa (3 bar) entspricht 104 l/min
  • Wandhydrant Typ „S“ 5 mm = bei 0,2 MPa (2 bar) entspricht 24 l/min
  • Steigleitung trocken 22 mm = bei 0,1 MPa (1 bar) entspricht 310 l/min

Druckprüfung Flachschlauch DIN 14811

nach 5 Jahren bzw. nach Einsatz:

  • Gebrauchsdruckprüfung mit 1,2 MPa (12 bar) als Wasserdruckprüfung
  • Funktion, Dichtheit des Strahlrohres
  • anschließend säubern, trocknen
  • Anbringen des Prüfdatums

Schlauchprüfung formstabiler Schlauch nach DIN 14818

Prüfung jährlich:

  • Gebrauchsdruckprüfung der kompletten Haspeleinheit mit 1,6 Mpa (16 bar) als Wasserdruckprüfung
  • insbesondere Kontrolle der Verbindungsstellen sowie der Haspelachse
  • Funktion, Dichtheit des Strahlrohres
  • Kontrolle der vorhandenen Schlauchlänge
  • anschließend säubern, trocknen

Schlauchprüfung formstabiler Schlauch nach EN 694

für alle Schläuche mit EN Kennzeichnung lt. DIN EN 671, T.3 alle 5 Jahre zusätzlich zu prüfen:

  • Schlauch ausrollen, auf Dichtigkeit untersuchen
  • Druckprüfung (mit max. zul. Betriebsdruck)
  • bei formstabilen Schläuchen nach EN 671, T.1: 1,2 MPa
  • Flachschläuche nach EN noch nicht vorhanden
  • entleeren / Angabe „geprüft“
  • bei ungünstigen Einflüssen, wie z. B. Heizgeräte / Witterung etc., Druckprüfung in kürzeren Abständen durchführen

Steigleitung naß/naß-trocken

Abnahmeprüfung nach DIN 14461 T.1 und 6 durch Sachkundige oder, falls gefordert, Sachverständige

  • Übereinstimmung mit Auflagen und Absprachen mit WVU
  • feier Zugang
  • Beschilderung
  • Sauberkeit, Unversehrtheit, Trockenheit, Vollständigkeit
  • Leichtgängigkeit Tür/Haspel, Schwenkbereich der Tür 180°
  • Schlauch auf Länge und Dichtheit, Unversehrtheit (bei Flachschlauch ordnungsgemäße Aufwicklung)
  • Stahlrohr/Ventil auf Funktion und Dichtheit-Fließdrücke an den Ventilen, vorgegebene Wasserlieferung
  • max. Betriebdruck
  • Schlauch entleeren
  • Prüfvermerk (Datum/Prüfer) an gut sichtbarer Stelle am Schrank
  • Plombieren der Tür (bei Abnahme zwingend)
  • Eintrag in Prüfbuch

Kontollbuch:

  • Bauauflagen
  • Planungsgrundlagen
  • Absprachen mit WVU sowie Brandschutzdienststellegeodätisch ungünstigster WH bzw Ventil
  • Anlagenausführung
  • Abnahmeprüfung (Hinweis auf Schulung, insbesondere bei DIN 14461, T.6 sowie Schaumhydranten)
  • Aufstellungsorte u. Bezeichnungen der WH
  • Betriebsereignisse
  • Berichte wiederkehrender Instandhaltungen